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Frau Ulrike Wilde, Mitglied unseres Vereins und Frau Gabriele Schmidthals-Pluta, Vorsitzende des Vereins waren Ehrengäste des Bundes Deutscher Kriminalbeamter (BDK) bei deren 13. Bundesdelegiertentags vom 06. bis 08.10.2009 in Suhl / Thüringen und nahmen an der Preisverleihung „Bul le mérite“ teil. Weiterhin konnten wir mit einem Messestand unseren Verein erfolgreich den Delegierten des BDK und weiteren Messeteilnehmern präsentieren. Hohe Anerkennung, Wertschätzung und Bestätigung für unsere Arbeit wurden uns insbesondere vom BDK ausgesprochen.

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Mittwoch, 07. Oktober 2009:

11.30 Uhr: Pressekonferenz mit Vorstellung der Broschüre (Pocket Tipps) und des Fachbuches vom BDK und der Techniker Krankenkasse zum Thema Kindesmisshandlung.
14.00 Uhr: Podiumsdiskussion, Tatort Deutschland - Bildungsoffensive Kripo 2.0
16.30 Uhr: Verleihung des BDK-Verdienstordens „Bul le merite“ an Dr. Ralf Kownatzki und EKHK Heinz Sprenger - Projekt Risikokinderinformationsdatei (RISKID).

Mit dem „Bul le mérite“ zeichnet der BDK als der kriminalpolizeiliche Fachverband in Deutschland seit 1975 Frauen und Männer des öffentlichen Lebens aus, die sich in besonderer und oft in ganz unterschiedlicher Weise um die Innere Sicherheit verdient gemacht haben.

Heinz Sprenger, Kriminalbeamter, EKHK - Duisburg
Polizist Sprenger kämpft für den Schutz Minderjähriger. Eine Mordserie 2005 animierte den Todesermittler, ein Warnsystem einzurichten.
Gewalt gegen Kinder gehört zu den abscheulichsten Verbrechen überhaupt. Kinder, eben die Schwächsten unserer Gesellschaft, sind am wenigsten in der Lage sich gegen Gewalt zu wehren.
Heinz Sprenger sieht seinen Beruf nicht nur als Job sondern als Berufung und somit als Lebensaufgabe. „Wir sind immer als Erste am Tatort“, sagt Sprenger, „aber immer zu spät“. Die Täter zu überführen schaffen er und seine Leute in den meisten Fällen. Die Opfer zu retten, fast nie.

Dr. Ralf Kownatzki, Kinderarzt in Duisburg
Dr. Ralf Kownatzki ist Gründer der RISKID, einer Datenbank für die Erfassung von Kindern, die unter Umständen Opfer von körperlicher oder psychischer Misshandlung, sexueller Belästigung oder Vernachlässigung sind. Die Datenbank erfasst Symptome, während die Daten dann den anderen Ärzten zur Verfügung gestellt werden, so dass jeder Arzt die Vorgeschichte des Patienten einsehen und gegebenenfalls mit Hilfe des Jugendamtes oder Polizei reagieren kann. Die Daten sind nur durch eine abgesicherte Internetseite abrufbar und somit ausschließlich eingetragenen Ärzten zugänglich.
Dr. Kownatzki engagiert sich seit Jahren gemeinsam mit Kollegen für den Kinderschutz: Die Informationsdatenbank RISKID hat Kindern nachweislich das Leben gerettet und rettet weiterhin Leben. Es handelt sich um ein einfaches System, das bundesweit seinen Beitrag dazu leisten könnte, dass weniger Kinder misshandelt werden und dass Kinder überleben.


Hier verweisen wir auf unsere Infotheke:

Gewalt gegen Kinder erkennen und verhindern:
TK und Bund Deutscher Kriminalbeamter stellen Handlungsleitfaden vor -
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Geschlagen, gequält, getötet – Datenschutz statt Kinderleben? - hier klicken